Sulle tracce (monferrine) di Cristoforo Colombo
Amanti dello sport (deu)
piazza Curiel - 1512x Alessandria (AL)
Vom Bahnhof in Alessandria aus erreicht man nach einigen Kilometern durch die Stadt auf dem ersten Hügel bei Alessandria San Salvatore Monferrato, die erste und grösste der Monferriner Gemeinden, die auf dieser Strecke durchquert werden. Nachdem wir den Stadtverkehr hinter uns gelassen haben, führt die Strasse nach San Salvatore durch die Ortschaft Clorio(ein Ortsteil von San Salvatore) über eine fast ganz ebene Strecke mit geringem Autoverkehr, wo wir nach wenigen Kilometern kurz vor der ersten Etappe auf die ersten Steigungen treffen. Ein weiterer Turm der Palaiologen aus dem Jahre 1413 (schon von weitem zu sehen) erinnert an die jahrhundertelange Zugehörigkeit dieser Ortschaft zum Marchesato del Monferrato. Wir fahren über die Provinzstrasse, die uns zur nächsten Etappe der Tour bringt, aus dem Ort hinaus nach Lu Monferrato. Die wenigen Kilometer, die die beiden Orte auseinanderliegen, werden auf dem Kamm der Hügel durchfahren, von denen aus sich die Ebene von Alessandria (links) und ein wunderschönes, atemberaubendes Panorama auf die Seealpen bis hin zum Monte Rosa bieten. Laut einiger Studien ist Lu Monferrato römischen Ursprungs, aber was vor allem fasziniert, ist, dass diese kleine Ortschaft die typischen Merkmale der Monferriner Dörfer bewahrt hat, die noch zu einem Grossteil mit dem Weinanbau und seit kurzem auch mit dem Anbau von Haselnüssen verbunden sind. Wir fahren durch den Ort und beginnen eine weitere Panoramastrecke, die von Lu nach Cuccaro, unsere dritte Etappe, führt.
Dieser Streckenabschnitt ist von der Landschaft her der schönste, hier sind wir von Weinbergen und Haselnusshainen auf beiden Seiten des Hügelkamms umgeben, von dem aus wir wieder ein atemberaubendes Panorama in nördlicher Richtung geniessen können.
Ein Gefälle führt uns bis in das Dorf Cuccaro, das nicht nur die klassischen Monferriner Merkmale beibehalten hat, sondern (wahrscheinlich) auch Geburtsort des berühmten Seefahrers Cristoforo Colombo ist. Viele Studien und Dokumente unterstützten diese Theorie und beweisen diese wichtigen Ursprünge. Heute (auf Anmeldung ) kann das Museum des Centro Studi Colombiani im Zentrum des Ortes besichtigt werden, wo eine Reise zurück in die Vergangenheit, in die Zeit der ersten grossen Explorationen unternommen werden kann.
An diesem Punkt haben wir die Hälfte unserer Tour hinter uns gelegt und kommen nach einer kurzen Fahrt auf der Strasse ausserhalb des Ortes auf das einzige Stück Feldweg, das fast ausschliesslich aus sanftem Gefälle besteht. In der uns umgebenen Natur sehen wir auch hier wieder hauptsächlich Weinberge, Haselnusshaine und einige einsame Bauernhöfe, darunter Cascina Boemia (bis vor kurzem im Besitz des legendären Barone Liedholm) und der Bauernhof der Regina-Ziege, der in der gesamten Gegend durch seine Produktion an Ziegenkäse bekannt ist. Der einzige Feldweg endet an der Kreuzung mit der Provinzstrasse, die die Orte Fubine und Quargnento miteinander verbindet, und Quargnento ist unsere nächste Etappe. Die Ebene wird uns von hier an bis zum Ende unserer Tour begleiten. Was besonders in diesem Ort auffällt, sind die Reproduktionen von einigen Bildern von Carlo Carrà, einem bekannten einheimischen Maler des italienischen Futurismus, die an zahlreichen Stellen aufgestellt wurden. In diesem malerischen kleinen Ort sollte auch die wunderschöne Basilica di San Dalmazio im Zentrum besichtigt werden. Langsam nähern wir uns dem Ende unserer Fahrt mit den letzten Kilometern durch die Ebene, die uns noch von Alessandria trennen. Hier empfehlen wir den Besuch der Savoyer Zitadelle (in der Nähe der neuen Meyer-Brücke).
Nota bene – Um den letzten Kilometer auf der Staatsstrasse nach San Michele zu vermeiden (stark befahren und gefährlich, sicherlich nicht für Familien oder auch nicht so erfahrene Radler geeignet), kann man alternativ die Zitadelle von Alessandria erreichen: diese könnte auch als Ausgangs- und Ankunftspunkt für diese Tour über Nebenstrassen auf dem Land um San Michele dienen. Von Ivan Reitano
Routenschilder: sind nicht vorhanden, an den Kreuzungen bitte den Hinweisschildern zu den Orten, die in der Streckenbeschreibung angegeben sind, folgen. Ausserdem wird empfohlen, sich einem erfahrenen Führer anzuvertrauen, der das Gebiet genau kennt und über eventuelle Streckenänderungen informiert ist, die nach den Kontrollen und Aktualisierungen von Piemontebike.eu auftreten können.
Empfehlungen:
Bitte benutzen Sie immer den Helm, auch wenn er nicht vorgeschrieben ist. Vor dem Start sollten Sie jemanden über die gewählte Route informieren und falls möglich ein GPS sowie Handy mitnehmen, eine volle Wasserflasche und, sollte es über eine lange Strecke gehen, einen kleinen Imbiss/Riegel für den Notfall. Geeignete Kleidung, am besten im „Zwiebellook“, dazu Regen/Windjacke.Tragen Sie immer Radlerhosen mit Polster. Um eine Reise richtig geniessen zu können, ist Bequemlichkeit wichtig
Alessandria: Kirche Santa Maria del Castello (mit den Katakomben, die nach Anmeldung besichtigt werden können; Savoyer Zitadelle San Salvatore Monferrato: 24 m hoher Paläologischer Turm Lu Monferrato: Museum religöser Kunst in der San Giacomo Kirche Cuccaro Monferrato: Museum des Zentrums der Studien über Kolumbus. Zur Anmeldung einer Besichtigung bitte das Rathaus von Cuccaro Monferrato anrufen, von 9 bis 13 Uhr, auch Samstags: 0131 771928 Quargnento: Basilika San Dalmazio
Abfahrt
piazza Curiel
1512x Alessandria (AL)
Alessandria
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Ankunft
piazzale Curiel
1512x Alessandria (AL)
Alessandria
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Alessandria, Fubine Monferrato, Lu e Cuccaro Monferrato, Quargnento, San Salvatore Monferrato